Bandnudeln mit Rahmwirsing, Speck & Röstzwiebeln
Ein herzhaftes Pastagericht wie aus Omas Küche: cremiger Wirsing, goldene Röstzwiebeln, würziger Speck und gute Bandnudeln. Einfach, sättigend und voller vertrauter Aromen.
Zutaten
- 250 g Bandnudeln, Tagliatelle oder Dinkelpasta
- 350 g Wirsing, in feine Streifen geschnitten
- 100 g Speckwürfel oder geräucherter Schinken
- 1 große Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
- 1 kleine Schalotte, fein gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
- 150 ml Sahne oder Kochcreme
- 40 g Butter
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Mehl für die Röstzwiebeln
- 1 Prise Muskat
- Salz, schwarzer Pfeffer und optional etwas Petersilie
Zubereitung
- Die Zwiebelringe mit etwas Mehl vermengen. In einer Pfanne 20 g Butter erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam goldbraun rösten. Danach herausnehmen und beiseitestellen.
- Die Bandnudeln in reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen. Vor dem Abgießen eine kleine Tasse Pastawasser auffangen.
- In derselben Pfanne Speckwürfel knusprig auslassen. Schalotte und Knoblauch dazugeben und kurz glasig anschwitzen.
- Wirsingstreifen hinzufügen und 5–7 Minuten anbraten, bis sie weich werden, aber noch etwas Biss behalten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
- Sahne oder Kochcreme angießen und alles 3–4 Minuten sanft einkochen lassen. Bei Bedarf etwas Pastawasser ergänzen, damit die Sauce geschmeidig wird.
- Die gekochten Bandnudeln in die Pfanne geben und mit dem Rahmwirsing vermengen. Die restliche Butter unterheben, damit die Sauce schön rund wird.
- Mit Röstzwiebeln, schwarzem Pfeffer und optional frischer Petersilie servieren.
Tipp aus Omas Küche
Wirsing schmeckt besonders gut, wenn er nicht zu lange gekocht wird. Kurz anbraten, dann mit Sahne ziehen lassen. So bleibt er aromatisch und bekommt trotzdem diese cremige, gemütliche Note, die an alte Hausmannsküche erinnert.
Alte Küchen-Variante
Früher wurde dieses Gericht oft mit dem gekocht, was gerade da war: Kohl aus dem Garten, etwas Speck aus der Vorratskammer und Nudeln aus guter Hausmannsküche.
Wer es noch traditioneller mag, gibt zum Schluss einen kleinen Löffel Schmand dazu und serviert die Pasta in einer warmen Schüssel direkt auf dem Tisch.